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In Duisburg treffen sich seit Anfang der Woche rund 60 Präventionsbeauftragte aus 12 Bundesländern zur ersten Spielerschutztagung deutscher Spielbanken. Auf Einladung der WestSpiel-Gruppe wollen die Beteiligten ein Netzwerk gegen problematisches Spielverhalten aufbauen. Staatlich-konzessionierte Spielbanken erfüllen einen ordnungspolitischen Auftrag: Sie sollen illegales Glücksspiel eindämmen und per Gesetz ein manipulationsfreies, kontrolliertes und sozial verantwortungsvolles Spielangebot sicherstellen.

„Mit dieser Veranstaltung erreichen wir einen Meilenstein für den Spielerschutz“, sagt WestSpiel-Geschäftsführer Steffen Stumpf. „Die Branche tauscht erstmals in großer Runde Erfahrungen im Umgang mit Problemspielern und den Hilfeangeboten aus.“ Auf der Tagung sprechen Referenten aus den Bereichen Wissenschaft (Anke Quack, Universitätsmedizin Mainz) und Hilfesystem (Ilona Füchtenschnieder-Petry, Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht NRW). Außerdem gibt Rechtsanwalt Martin Reeckmann Auskunft über den juristischen Hintergrund. Ebenfalls eingeladen sind ein betroffener Spieler und seine Ehefrau.

Alle Spielbanken in Deutschland sind verpflichtet, die Identität und das Alter der Gäste gegen Vorlage eines Ausweises zu überprüfen und mit einem Sperrregister abzugleichen. Dort sind rund 35.000 Menschen mit problematischen Spielverhalten eingetragen, um ihnen den Zutritt zu verwehren.

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